bloglesungen sind eine komische angelegenheit. da liest man regelmäßig die einträge fremder leute, lacht mit ihnen, denkt über das geschriebene nach, kommentiert die einträge aber wenn man den leibhaftigen bloggern dann gegenübersteht, weiß man nicht so recht, wie man mit ihnen kommunizieren soll. wie sie so dastehen aus fleisch und blut, mit einem gesicht und nicht nur nem blog. ich war da doch tatsächlich ein wenig gehämmt!
noch viel schwieriger wird es, wenn man einen blogger trifft, dessen texte man sehr gern liest, der einem aber beim gegenüberstehen unsympatisch ist. meine erste bloglesung hat mir viel zu denken gegeben.
das drumherum war toll. ich hab viel über die gelesenen beiträge gelacht. cassandras geschichte hat mir durch den perfiden humor sehr gefallen und wer mequitos beitrag über die herstellung von apfelsaft gehört hat, trinkt nie wieder welchen.
am ersten maiwochenende gibt es eine sehr schöne bloglesung mitten in hamburg. ich werde hinfahren (sandra, ich kündige mich übrigens gerade an!). wer lust auf ein tolles wochenende in hamburg hat sagt bescheid. es ist nämlich gleichzeitig auch noch hafenfest!
nachtrag: hätte ich fast vergessen mich bei madame modeste und dem wortschnittchen für den schönen und interessanten abend zu bedanken.
und da blogger immer gut organisiert sind, kann man sich die lesung beim bordbuch auch anhören.
und noch ein nachtrag: ein paar nicht so scharfe fotos der lesung gibts hier
Humor? Ach, deshalb haben die Leute hin und wieder gekichert. Das beruhigt mich.
Da es mein erstes Mal war, hat mich das unglaublich verunsichert, da ich ständig überlegen musste, warum jemand lacht. Sieht man meine Unterwäsche? Hängt mir was aus der Nase? Macht man sich gar lustig über mich? Furchtbar. Aber schön, dass es Ihnen gefallen hat.
also wenn ich nicht heute bei ihnen gelesen hätte, daß es ihr erstes mal war, wäre ich da nicht draufgekommen. sie sollten das öfter machen. mir hat es total gefallen und den leuten auch, denn es wurde gelacht und sogar ausgibig.