hab ja noch gar nichts über das polnische leckerli geschrieben. hier ein zitat vom herrn paulsen:
“Nach der Lesung entspannte ich derartig, es gelang mir sogar meine Büffet-Allergie zu überwinden und das war nicht zu meinem Schaden! Cassandras Teigtaschen begeisterten mich, ebenso ein völlig unscheinbares, süßes Meisterwerk, das im Mittelgang zu finden war. Das waren Schichten von Eiswaffeln, zusammen geklebt mit einem süßen Sirup? So einfach so gut, ach was, geil! Hinweise auf Köchin oder Koch, sowie das Rezept nähme ich gerne entgegen!”
das rezept ist wirklich einfach, nur die zutaten sind eben schwer aufzutreiben. alles was man braucht ist gesüßte kondensmilch in dosen und große waffelplatten. beides habe ich nach langem suchen im walmart gefunden.
die milch stellt man in der dose in einen großen topf mit wasser und läßt sie drei bis vier stunden kochen. danach eine stunde abkühlen lassen, sonst spritz beim öffnen das heiße karamel raus. jetzt braucht man die creme nur noch schön dick auf eine waffel schmieren, die nächste oben drauf legen und wieder beschmieren. das ganze schließt mit einer waffel oben ab. damit auch alles schön zusammenklebt die waffeln für ein paar stunden mit büchern beschweren. ich hab dann alles in kleine würfel geschnitten, weil das zeug wirklich wahnsinnig süß aber ebenso lecker ist.
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Kann ich mir schon vorstellen, dass das lecker ist. Und die Besorgungsprobleme kann ich auch nachvollziehen… jetzt weiß ich aber, dass sich Russen anscheinend nur von gesüßter Kondensmilch ernähren, und so russische Tante-Olga-Lädchen gibts zumindest in München inzwischen an jedem Straßeneck. Alternativ kann man sich auch das stundenlange Erhitzen sparen, wenn man einen Argentinier findet, der einem Dulce de Leche verkauft.
ach nen argentinier. auf sowas bin ich noch gar nicht gekommen. na, beim nächsten mal!