seit zwanzig minuten ist das bodemuseum wieder geöffnet. heute und morgen ist freier eintritt und wir haben bis 20 uhr geöffnet. ab sonntag dann durchgehend jeden tag von 10 bis 18 uhr und donnerstags bis 22 uhr. dann gibt es keinen ruhetag mehr auf der museumsinsel. das einzige museum, das nicht mitzieht ist die alte nationalgalerie. sie bleibt auch weiterhin montags geschlossen. mache mich dann nachher mal auf den weg zur neuen arbeitsstätte. bin sehr gespannt. nicht auf die kunst, die soll ziemlich langweilig sein. ich sag nur: münzen! aber das haus soll wunderschön geworden sein.
nachtrag: rentner über rentner. die armen mitarbeiter in der kindergalerie. ich glaube sie haben den ganzen tag über gerade mal ein kind zu sehen bekommen. das haus ist wirklich schön geworden. mir gefallen sogar einige ausstellungstücke. die wartezeit betrug heute drei stunden. meiner meinung nach, kann man auch gut noch drei monate warten bis sich die lage beruhigt hat und dann erst reingehen. aufregung des tages waren zwei gefallene damen (oh, was für ein spühender wortwitz) die direkt von sanitätern abgeholt werden mußten. das haus ist sehr treppenlastig.
Münzen sind wichtig, min Deern!!! Vor allem die große mit der 2 drauf, und die kleine mit der 10… damit kann man dann U-Bahn fahrn… aber ich glaube auch, dass das Bodemuseum nach dem ersten Ansturm ein Hort der Langeweile sein wird. Schön für wirklich Interessierten, sie werden dann in Ruhe durch die leeren Räume wandeln können…
und schön für mich, denn ich bin demnächst viel dort eingeteilt. sicher wirds anfangs noch voll sein, aber nachher passiert da sicher so viel wie im alten museum unten. du verstehst!
Selbstredend.
Ihr Banausen!
Mal ehrlich, im Gegensatz zur Antikensammlung des Alten Museums stapeln sich im Bodemuseum die kunsthistorischen Höhepunkte. Ja, Münzen finde ich auch langweilig, aber sie nehmen auch nur einen kleinen Teil ein. Trotzdem hat Berlin nahezu weltweit die beste Skulpturnsammlung (auch Münzsammlung) mit Figuren, die wirklich anrührend sind, die tatsächlich von der Creme de la Creme Europas gefertigt wurden. Ich bin nie ein Fan dieser Gattung gewesen, aber was wir da haben, ist teilweise atemberaubend schön. Und natürlich, das Haus selbst. Naja, ein Protzbau eben und sehr zum verlaufen geeignet mit mehr Ausstellungsfläche als das Pergamon, aber mit viel kleineren Objekten. Ich denke, der Besucherandrang wird eher vergleichbar mit der Alten Nationalgalerie, die ja ebenso ein phantastisches Haus mit großartigen Objekten verbindet. Kein Museum für jeden, aber ein sehr exclusives, denke ich. LG