zur zeit wird dieses blog als e-portfolio genutzt. ich bearbeite ja hier meine prüfungsthemen. k, das ist gerade mal der zweite beitrag dazu, aber ich komme ausm norden und wir sind lahmarschig veranlagt.
ein e-portfolio kann mal auch als lerntagebuch beschreiben. die amis machen das an den unis bereits seit jahren, hier allerdings kommt es gerade erst an. was soll das also sein? e-portfolio ist eine seite, auf der übert themen und inhalte schreibt, die nicht unbedingt privat, sondern eher beruflich bearbeitet werden müssen. dinge reinzupauken bringt längerfristig nichts, das wissen wir alle! jedes mal ärgerte ich mich darüber, dass ich tage am schreibtisch vergeudet habe, nur um diese eine prüfung zu bestehen und keine fünft minuten danach alles vergessen zu haben. ich kann förmlich sehen, wie mein kopf das unnütze wissen danach auf der strasse rausschmeißt.
in einem lerntagebuch geht es darum, sich mit den themen auseinanderzusetzen. indem ich darüber schreibe und meine fortschritte, aber auch meine probleme mit dem stoff dokumentiere, verstehe ich die inhalte besser und kann das erlernte auch später noch anwenden. das müssen nicht immer prüfungsthemen wie bei mir gerade sein (lerwiderstand und e-learning). es ist noch sinnvoller sämtliche texte, projekte oder seminare an der uni zu dokumentieren, um einen roten faden durch das gesamte ziehen zu können.
wenn ich glück oder verstand habe sehe ich nach einer weile vielleicht sogar zusammenhänge zwischen den verschiedenen themen. so weiß ich jetzt zum beispiel durch die verknüpfung von prüfungsthema eins lernwiderstand und prüfungsthema zwei e-learning, das gerade thema zwei bei den leuten oft hohe widerstände hervorruft. viele trauen sich einfach nicht an einen computer. selbst wenn sie das zu lernende thema interssiert, haben sie immernoch das problem nicht direkt mit den lernstoff anfangen zu können, weil sie vorher noch über die hemmschwelle rechner müssen. viele blockieren da, weil ihnen der aufwand zu groß erscheint.
e-portfolios können ganz unterschiedlich aussehen. es gibt sie in blogform oder sie sind aufgebaut wie normale webseiten. außerdem gibt es onlineplattformen wie elgg oder eifl. wichtig bei allen varianten ist die strukturierung. man kann die bearbeitung der themen auf verschiedene arten gastalten.
strukturierung anhand von fragen:
strukturierung anhand von satzanfängen:
tabelle mit spalten:
e-portfolios sind besonders erfolgreich, wenn man sie direkt in einer lehrveranstaltung in kooperation mit dem dozenten und anderen studenten führt. dafür gibt es inzwischen plattformen wie moodle an den meisten unis. wenn moodle nicht nur dafür genutzt wird texte fürs nächste seminar hoch und runter zu laden, sondern zum kommunizieren, bekomme nicht nur ich ein feedback, sondern auch der lehrende, weil er mitbekommt was nicht verstanden wird und an welcher stelle die studenten nicht weiterkommen. wenn er interessiert daran ist, dass seine studenten bei ihm etwas lernen, kann er fragen im forum diskutieren lassen, weitere materialien und links bereitstellen.
im idealfall erarbeitet das seminar zusammen mit dem dozenten in der ersten sitzung eine fragenkatalog
und die ersten fünf bis zehn minuten jeder sitzung werden dazu verwendet, offene fragen zu klären und auf die einträge einzugehen.natürlich, die führung eines e-portfolios bedeutet viel arbeit für alle beteiligten aber den gewinn sehe ich ja schon bei mir. ich habe mir das thema e-portfolio als dritten schwerpunkt in meiner e-learning prüfung ausgesucht und jetzt, durch das beschreiben und hier erklären sitzt es. praktisch oder?
wer sich ins thema einlesen will, die infos hab ich aus dem beitrag von katja bett: das lerntagebuch
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