und dann ist man von einem moment auf den anderen wieder allein. der ehemann bei der arbeit, die eltern samt großer schwester auf dem weg richtung deutschland und ich bleibe zurück in wien am ersten wirklichen tag im mutterschutz. da bin ich nun angekommen. erschreckt erkenne ich, was noch zu tun ist und bin fassungslos, weil ich dafür tatsächlich zeit habe.
ich beginne die neue zeitrechnung ohne stress und noch mit verheultem gesicht, weil man letztendlich doch immer gern einen gelassenen vater, eine beruhigende mutter und eine helfende schwester um sich hätte.
ausserdem fehlen mir jetzt die romméverbündeten.
Liebe Frau Niepi,
ich denk an Dich, öfter als ich es hier raushängen lasse. Es mag wie viel verbleibende Zeit aussehen, aber tatsächlich ist es dann wohl bald soweit, wenn Du schon im Mutterschutz bist. Und ich werd es wohl versäumen, Dich jemals dick zu sehen….
Liebe Grüße aus Basel!
der beste tip, den ich dir - mit der erfahrung von 6 wochen vorsprung - geben kann: nimm dir jeden tag eine sache vor, die erledigt werden muss (mehr ist unrealistisch und frustriert nur, wenn du es nicht schaffst), schlaf zwischendurch viel, kauf dir gute bücher, lad regelmäßig leute zu dir ein und kraule immer wieder deinen bauch. nur keine hektik aufkommen lassen! und lass dir abends von deinem mann den rücken massieren
allerliebste grüße nach wien vom wandelnden medizinball
Ach Frau Niepi, wie auch Nachtreise sagt: Wir denken doch alle an Dich und der Telefonhörer ist griffbereit. Kleine Aufmunterung: Obwohl Du Dir “nüschht” wünschst, habe ich ein Supergeschenk gefunden
Liebe Grüße von der Alster, Cate
die kurze trübsalzeit ist eh schon wieder vorbei. es gibt so viel zu organisieren, dass das ein ding pro tag sehr vernünftig klingt. die ruhepausen fordert das kind schon ein. ich sag nur 4,5 h mittagsschlaf.