Archive for Juni, 2008



nach dem schub

peter lernt lachen

kunstobjekt

als ich im zehnten monat schwanger war bin ich zu der spencer tunick installation im happel stadion gegangen. ich fand das ganz lustig mich mit etlichen anderen nackt fotografieren zu lassen. lustig und interessant, nicht mutig oder aufregend in form von ich trau mich jetzt mal und mach das dem erlebnis in meinem leben schlechthin. [...]

arbeitskleidung

das geht raus an alle die in schwarz arbeiten müssen:
nach einem dreiviertel jahr zum ersten mal wieder freiwillig ein schwarzes kleid gekauft und mich darüber gefreut!

befreit

hab die heizung abgelegt

anderer versuch

bei gefühlten 40 grad in der wohnung, das kind nun im tragetuch umgeschnallt. es ist glücklich, ich hab die hände frei. nur duschen fällt weiterhin flach.

nutzen ziehen

ein schreiendes kind auf dem arm hat doch auch was für sich. die zeugen jehovas damen wollten dann doch nicht länger bleiben.
oh, wie ich sehe blieben sie auch bei den nachbarn ohne erfolg.

was zuerst?

das kind schläft endlich. vor lauter panik weiß ich jetzt gar nicht wo ich anfangen soll. küche, wäsche, pflanzen, mails? was essen wäre auch mal gut.
mist, chance vertan. er brüllt! das wars mit dem frühstück.
edit: ich hatte duschen vollkommen vergessen, aber das wird eh überbewertet.

der beweis

dem kind gerade zum ersten mal etwas mit spucke ausm gesicht gewischt. der eindeutige mutterbeweis.

kleiderfrage

und da frage ich mich den halben tag, ob es in ordnung ist zu einer ausstellungseröffnung zu gehen und ein ziemlich durchsichtiges kleid tragen zu wollen, als mir aufgeht, dass jeder der dort ist mich auf riesenfotos komplett nackt sieht.
das ist ein ja fürs kleid oder?

erkenntnis des tages

die bauchschmerzen sind vorbei, wenn das kind den kompletten wickeltisch, samt geöffneter schublade darunter und dann noch mit einem letzten schuss den mütterlichen bauch vollkackt.




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