alles besser

seit dem letzten wochenende gehts mir gut. richtig gut sogar. die ärztin und eine befreundete hebamme haben scheinbar alles wieder eingerenkt. gott bin ich froh.
ich bin wahrscheinlich von allem überfahren gewesen. ich bin es nicht gewohnt, dass die dinge nicht so laufen wie ich will. ich hatte außerdem eine unglaublich leichte schwangerschaft ohne irgendwelche beschwerden. natürlich ändert sich durch der geburt alles. scheinbar konnte ich mich darauf aber nicht so richtig einlassen. jetzt bin ich wieder gelassen. als wäre etwas von mir abgefallen.
auf einmal finde ich es auch ganz einfach nachts um drei aufzustehen und das kind zu füttern. ich muß ja leider immer sehr lachen, wenn er schreit, als würde er sofort und auf der stelle verhungern. ich finde das doch zu süß!


2 Responses to “alles besser”  

  1. 1 Anne

    Ich hab mich bis hierhin schwer zurück gehalten etwas zu schreiben, obwohl ich die Ereignisse natürlich intensiv verfolgt habe! Natürlich hatte ich zu allem eine Meinung und habe mir um Dich ganz “mütterlich” Sorgen gemacht! Wie das halt immer so ist! Ich fand meine blödelige, zum Teil zynische Ader aber zu deplatziert an dieser Stelle, um irgend einen klugen Ratschlag zu erteilen!
    Das ist tatsächliche eine gefühlsmäßige Erfahrung, die ich als naive “Jungmutter” Gott sei Dank ausgelassen habe! Obwohl ich ja sonst offenbar jede Erfahrung mal selbst erfahren haben muss, um mich wirklich lebendig zu fühlen! (Oder warum auch immer!!!!) Jetzt geht’s Dir besser, jetzt leg ich mal los:….fertig? …: Es wird ab jetzt jeden Tag irgend eine Last von Dir fallen Gela und dieser frei gewordene Platz wird dann von etwas anderem besetzt, ganz besondere Sachen, soviel sei verraten! Ich freu mich wirklich, dass Du Dich (Ihr Euch) besser fühlst (fühlt)! Ganz ehrlich, fand ich es befreiend, dass Du (wahrscheinlich ungewollt) mit diesem “Wir Frauen handeln instinktiv-Mythos” auf diese Weise aufgeräumt hast! Auch Frauen müssen in diese (auch für Frauen neue ) Situation erst hereinwachsen und emotionale Hürden nehmen und Bindungen aufbauen. Ich hatte bisher den Eindruck, dieser Zustand der Unsicherheit wird den Männern, Vätern gerne zugestanden. Unsicherheiten im Umgang mit dem eigenen Kind werden bei Frauen, Müttern aber entweder als nicht existent geleugnet oder aber als eine Art Unfähigkeit der jeweiligen Frau ausgelegt! Das ist natürlich eine total beschränkte Sicht und sie ist auch ebenso kontra-produktiv! Wenn Du Deine beneidenswerte Gelassenheit jetzt wieder komplett zurück gewonnen hast, ist das super für Dich und Deine kleine Familie! Gibt es aber Momente in denen die Unsicherheit Dich oder Euch wieder packt, dann ist das genauso super, weil nämlich menschlich! (ich vermeide gewollt das Wort “normal”)! So jetzt genug “geklugscheißt”! Schickt mal paar neue Bilder vom Peterlein!
    Bis bald, Liebe Grüße von der Anne aus dem heißen, sonnigen Berlin, mit der pubertierenden Tochter! (Das ist erst nen Spass - na da kommt Ihr ja auch noch hin - Ihr Armen!)

  2. 2 frauniepi

    oha, sie pubertiert schon? wenn ich in 13 jahren noch blogge möchte ich deine kommentare dazu lesen
    mir gehts tatsächlich erstaunlich besser. die hebamme meinte ab geburtstermin würde es besser und so war es auch. ich hab noch immer ein paar probleme, die ich aber nicht mehr als ganz so belastend empfinde. das ist doch schon mal ein fortschritt.
    ich mochte deine blödelige art ja schon immer, allerdings hab ich auch keine ahnung, ob ich damit in der situation zurecht gekommen wäre. jetzt kannste aber wieder :)

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