das wärs gewesen

letzter post in 2008. natürlich schaffe ich es wieder nicht den jahresbericht rechtzeitig abzuliefern. sowas geht ja auch nicht in eile, sondern will überdacht werden.

in weniger als sieben stunden rutschen wir in einem hochhaus auf dem alex ins neue jahr. neukölln blitzt und knallt bereits seit stunden. gleich machen wir uns auf den weg in ein gesitteteres viertel.

guten rutsch euch allen und eine frohes neues jahr. mit allen höhen und tiefen für die es lohnt sie durchgemacht zu haben. ich sehe auf den beschissenen hintern des kindes und bin mir sicher es wird ein gutes jahr.

zweite etappe

familie eins liegt bereits hinter uns, natürlich nicht ohne die typischen weihnachtsnebenwirkungen. festgestellt, dass das kind deshalb nachts so oft wach ist (und ich dann mit ihm), weil ich im gleichen zimmer liege. gut, das allein wäre wohl nicht das problem. ich überlege die ganze zeit, was das kind umtreibt auf einmal so schlecht zu schlafen, als mir aufgeht, es liegt an meinem liebenswerten schnarchen. zimmerwechsel und wir schlafen wieder wunderbar.
nun familie nummer zwei. die pflichtbesuche zum enkel präsentieren beginnen morgen. noch freue ich mich. habe sachertorten en gros mitgebracht. verlegenheitsgeschenke nenne ich sowas.
danach eine woche berlin. keine einzige verabredung bisher getroffen. wunderbar. was nicht heißt, dass ich niemanden sehen will. will jemand? ich will.
wir bleiben in unserem alten kiez. eine ferienwohnung in neukölln, willkommen zurück! und am abend gleich zum city chicken mann. er erkennt uns sicher, wenn auch auf einmal zu dritt.

auf nach hause

morgen früh fliegen das kind und ich in den weihnachtsurlaub. familie eins hat gelassen (wegen der vielen bereits vorhandenen enkelkinder) alles vorbereitet. ist ja eh immmer alles da.
bei familie zwei gehts da schon ein wenig aufgeregter zu. windeln usw. müssen gekauft werden. zum ersten mal werden enkelsohn und enkeltochter gemeinsam weihnachten anwesend sein. die beiden trennen fünf tage und doch welten. e-sohn wird gelassen auf der spieldecke liegen und e-tochter lauthals mit befehlen, spielzeug zu bringen in ihrem krabbeldrang unterstützen. eine klassische win-win-situation würde ich sagen.

negatives aufwärts

höchstpunkt nach sieben monaten wieder erreicht. schwangerschaftshose getragen, weil nichts anderes mehr passt. das gerade weihnachtszeit ist hilft nicht sonderlich.
panik im supermarkt, als ich anhand des bauchumfangs schnell ausrechne, wann der termin sein könnte, falls die kassiererin mich danach fragt.