im umgang mit dem kind gilt derzeit bloß keinen blickkontakt herzustellen, passiert man den raum in dem das kind ausführlich kullern übt. hatte man allerdings sowieso vor mit dem kind den raum wieder zu verlassen stellt das kein problem dar. schwieriger wirds, wenn man nur mal gerade etwas holen muß, was sich blöderweise in seiner nähe befindet.
stundenlang könnte sich das kind allein beschäftigen, würde ihm nicht durch meinen millisekundenkurzen blick klar werden, dass da noch ne mutter ist, die ihn doch ebenso beschäftigen könnte. und so kommt es dann, dass sich der ergo auch wunderbar als rückentrage erweist, wenn man gerade dabei ist kürbisbrei zu kochen und das kind unbedingt dabei sein muß, da es ansonsten auf der stelle und vor meinen augen sterben würde seinem geschrei nach zu urteilen.
Monthly Archives: Januar 2009
was nebenan sagt
lisbeth ist vor eine weile zum zweiten mal nach deutschland gezogen. ich hab sie neulich gefragt, ob sie irgendwelchen vorurteilen den österreichern gegenüber begegnet ist und nun hat sie darüber geschrieben.
ihr deutschen nebenan, lest das!
bloß nicht richtung wien
wer kann sollte wien gerade fernbleiben. ihr werdet euch nicht wehren können. egal wo, es wird euch erwischen.
seit über einer woche versuche ich mich nicht anzustecken. harte arbeit, wenn man bedenkt, dass nicht nur mein kind krank ist, sondern auch alle anderen kinder, die wir auf unserem marsch durch die kinderärzte treffen. ich merke, dass ich schwächle. die ersten tropfen rinnen. nicht sonderlich hilfreich, wenn die kassiererin noch auf das wechselgeld niest. mich wundert ja, dass es noch mexalen zu kaufen gibt.
für tratsch ist immer zeit
das kind hat fieber und zwar nicht zu knapp. in seiner viertel stunden schlaf, hab ich noch immer zeit meine klatsch- und tratschblogs zu lesen. heute ein schönes schmankerl auf perezhilton.com gefunden
erkenntnis des tages
so sieht es also aus, wenn der herzmann zitiert wird
nächste frist
ich kann das nicht so gut mit den fristen. ich habs nie hinbekommen mich rechtzeitig für ne prüfung anzumelden. als geburtstkrankenhaus wurde aus lauter faulheit das ausgewählt, wo man uns noch annahm.
und nun der krippenplatz. es ist noch ein dreivierteljahr hin, aber die anmeldung ist jetzt. eigentlich hätte man sich natürlich schon in der schwangerschaft kümmern müssen. spätestens nach der geburt des kindes. ich, wie immer hab noch nicht mal einen von innen gesehen. das kind wird auf der strasse landen.
vorsatz
ich habe jedes jahr den gleichen neujahrsvorsätz und der beginnt immer erst, wenn ich sämtliche weihnachtsschokolade aufgegessen habe.
glück gehabt
das kind ißt meinen karottenbrei. wäre auch schlecht, wenn nicht, denn da warten noch zwölf gläser im eisschrank.
ungut
für manche leute mag es ja gut sein, dass h&m jetzt einen onlinekatalog hat, für mich überaus nicht. bilanz der ersten einfaufsattacke, die hälfte des kindergeldes. also wieder sämtliches aus dem einkaufstascherl raus. hüstel, das geld ist ja fürs kind gedacht. ich hab ihm aber immerhin ne alibihose bestellt.
was mütter auf keinen fall hören wollen
du mußt da viel entspannter werden!