antwort auf frage zwei

der ehemann war nicht im zimmer, als der arzt meinen muttermund umspülte. ich wage nicht zu hoffen. wir warten schon so lang und wenn in zwei wochen ein negatives ergebnis kommt, werde ich traurig sein. ich will nichts hören von es klappt schon noch. sicher oder vielleicht irgendwann. bisher wars nur noch nicht soweit und in eine klinik zu gehen weckt sehr viel hoffnung.

gefühle sind keine argumente

ich bin sehr gern verheiratet. mich hat die heirat gelassener gemacht und ich fühle mich, was für viele unverständlich ist freier als vorher. der grund dafür ist glaube ich ganz einfach, ich wollte einfach immer verheiratet sein. meine eltern haben da einen super job getan!
letztes jahr führte ich eine menge diskussionen über die ehe. nicht mit meinem mann, sondern mit freunden und bekannten, die unseren entschluß zu heiraten entweder für mutig oder aber für vollkommen unnnötig hielten. wozu muss man denn heutzutage noch heiraten? natürlich muss man nicht, sagte ich dann oft, aber man darf doch noch immer oder? manchmal wurde ich in die rechtfertigungsecke gedrängt, aus der man schwer wieder herauskommt, wenn man entscheidungen nur mit gefühlen begründen kann. ansonsten spricht ja auch für mich nicht sonderlich viel für eine ehe. wir sind studenten, da macht man mit dem heiraten kein plus!
gerade deshalb finde ich es aber schön in dieser phase des lebens zu heiraten und nicht zu warten, bis man es sich leisten kann oder man einen besseren zeitpunkt findet. ich wüßte nicht welcher das sein sollte oder liebt man sich in zwei jahren mehr?
der ehemann und ich scheinen etwas richtig zu machen, denn auf einmal werden um uns herum hochzeiten geplant. vielleicht weil wir ein gutes beispiel waren? mich freut das sehr, besonders weil es paare sind, denen ich eine ehe zutraue. der gang zum amt wird die beziehung nicht verändern. was diese entscheidung dann aber mit jedem persönlich macht ist das, was probleme aufbringen kann. mich hat die heirat glücklich gemacht und davon profitiert unsere ehe!
allein unsere ehe und nicht unsere beziehung zu sagen läßt mich schon lächeln.
aber das sind nur gefühle. damit kann man nichts begründen!

fazit dritter tag re:publica

  1. onlinespiele interessieren mich noch immer nicht
  2. zu viel konsens (ermüdend, wenn sich alle von vornherein einig sind)
  3. das armband hielt widererwarten
  4. bei der abschlußveranstaltung waren etliche wohl schon abgereist. sehr schade das
  5. “tagebuchblogs” sind verpönt und werden vielmals als unwichtig abgetan
  6. gehöre zum long tail
  7. ich war meist die einzige, die bei unverständnis nachgefragt hat. z.b.: was ist der penetration test?
  8. für mich als endnutzer war die re:publica zu unverständlich. ich hätte vor jedem panel eine kurze einführung ins thema gebraucht.
  9. ich wurde kreativ und hab das langweilige namensschild gegen ein neues getauscht

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fazit zweiter tag re:publica

  1. die beiträge genannt panels sind mir entweder zu hoch oder zu niedrig
  2. ohne laptop fühle ich mich hier nackt, also ist es morgen wieder dabei
  3. licht ist mangelware
  4. bin erschlagen von informationen, weshalb ich das konzert heute abend auch nicht mehr mitmache
  5. hier sind unglaublich viele firmen vertreten, weshalb man selten mit normalen bloggern, also welchen, die damit kein geld verdienen ins gespräch kommt. gibts überhaupt welche außer uns in der kalkscheune?
  6. alle überziehen ihre panels
  7. fans vom spreeblick biedern sich an und das widert mich so sehr an, daß ich den saal verlassen muß

fazit erster tag re:publica

  1. morgen nehme ich ein sitzkissen mit, dafür lasse ich aber das laptop zu hause. die meiste zeit hatte ich eh keine verbindung und es stehen ne menge rechner zur freien verfügung rum.
  2. ich hab meistens keine ahnung wovon gesprochen wird. viele der diskussionen strotzen vor fachbegriffen und gehen in den seltensten fällen auf eine endnutzerin wie mich ein.
  3. endnutzer sind rar auf der re:publica.
  4. das band ums handgelenk soll drei tage überstehen. ich bezweifle das.
  5. beim google- und don alphonso- bashing sind sie groß.
  6. ich lerne neue worte wie commenten (kommentieren?) oder tilten (sich unschön benehmen)
  7. es gibt mit sicherheit schönere kameramänner als den herrn vom orf, der jeden tastenschlag gefilm hat.