regentage sind gut, denn ich hab’s nun endlich geschafft die new york fotos hochzuladen. wer mal luschern will, hier entlang.
mir hat die stadt wahnsinnig gut gefallen. manhattan ist größer, als ich mir vorgestellt hatte und laut und voll, aber wer schon mal in einer großstadt gelebt hat, kennt das auch. wahrscheinlich liegt es an wien, aber die preise dort fand ich nicht schockierend hoch. wir wohnten allerdings auch nicht in manhattan sondern in williamsburg, brooklyn. eine gegend, die gerade sehr jung und angesagt ist.
unser zimmer bei ginger buchten wir über airbnb. ich hatte erst ein paar bedenken privat zu wohnen, besonders, weil ich mich in der einen woche nicht für irgendwas verantwortlich fühlen oder vielleicht noch putzen wollte, aber jetzt bin ich froh, daß wir es so gemacht haben. natürlich ist es was anderes, als im hotel zu sein, aber ich fand es toll so zu tun, als würde man dort wohnen. sich einzufädeln in die kaffee/bagel/subway schlange wie alle anderen auch. in unserer gegend gab es massenhaft cafés, bars, delis und supermärkte. das andere mietbare zimmer bewohnten zwei sehr nette israelis, mit denen wir uns toll unterhalten haben. ginger selbst war eher zurückhaltend, aber trotzdem sehr nett.
wir hatten uns schon vorher bestimmte läden in ganz new york rausgesucht, zu denen wir wollten und sobald wir dort waren, ließen wir uns einfach weiter treiben. wir sind so viel gelaufen, daß ich mir neue birkenstock kaufen mußte, wegen der blasen. so wie es sich gehört waren wir schoppen bis zum umfallen, so daß ein ein dritter koffer nötig war.
ich mochte die leute. wir sind so oft und ganz leicht mit jemandem ins gespräch gekommen und alle, die auch nur annähernd einen ahnung von österreich hatten, meinten, wie schön und vor allem sauber es dort wäre.
das ist was, das mir auch erst in new york richtig aufgefallen ist. hier ist es tatsächlich viel sauberer. new york ist dreckig. ständig liegen riesige müllsäcke/berge rum. die u-bahn stationen sind ziemlich veraltet und absolut nicht für kinderwägen und rollstühle benutzbar. was mich aber sicher nicht davon abhält wieder hinzufliegen, denn die stadt ist wahnsinnig toll. auf dem weg zum flughafen dachte ich nur, was wir alles nicht gesehen hatten, aber so geht´s einem dort wahrscheinlich immer. beim nächsten mal dann.
weder in new york, noch als wir zurück in wien waren, hatten wir einen jet lag. davor hatte ich, mit den vor energie strotzenden kindern ja wirklich angst. wir waren zwar ziemlich fertig, weil wir auf dem rückflug kaum geschlafen hatten, aber ich hatte nie das gefühl in der falschen zeit zu sein. liegt vielleicht an unserer übung im umgang mit schlafmangel und erschöpfungszuständen.
wir sind meinen eltern sehr dankbar dafür, daß sie unsere söhne so gut betreut haben. fürs nächste jahr planen wir san francisco. wieder ohne kinder, nur für uns als paar. wir hatten eine unglaublich tolle zeit und das muß ausgebaut werden.
Category Archives: weg von zu hause
35
gestern abend im central park dachte ich, wie komisch es doch ist in new york noch 34 zu sein, während ich zu hause bereits frisch 35 bin.
heute früh mit meinen eltern und unseren jungs in wien gechattet. mein herz hüpfte, der kleine sohn winkte zum ersten mal, meine mutter weinte vor freude. es ist unglaublich. was für eine zeit.
new york ist wunderbar. für jemanden aus einer anderen großstadt jetzt nicht sooo schockierend, aber dennoch wahnsinnig toll. wir haben schon so viel gesehen und es wird noch so viel kommen. jeden morgen erwache ich hier mit einem unendlichen hunger. die stadt frißt mich auf und ich helfe ihr gern dabei.
mal wieder zurück
seit gestern sind wir aus hamburg zurück. freunde hatten uns netter weise iher wohnung überlassen während sie selbst in london waren. vorher aalten der ehemann und ich uns allerdings im warnemünder hotel neptun. morgens, mittags und abends wellness ist schon was tolles. ausschlafen und in ruhe lesen toppt aber alles. ich weiß nicht, wann ich das letzte mal ne ganze zeitschrift am tag gelesen hab.
dann hamburg. ich mag ja hamburg. und wie schnell ein dialekt wieder da ist, sobald ich im norden bin. büschn befremdlich nach so langer zeit in berlin und wien.
ich hab sämtliche empfehlungen von steffis ohhh…mhhh… blog besucht und war schwer begeistert. dem sohn hatten es besonders die kekse in rollerform von herrn max angetan. witzig fand ich, dass von acht frauen im café fünf sehr offensichtlich schwanger waren.
beim hinflug dachte sich der sohn wohl es wäre schön, mich und die gesamte sitzreihe (außer den vater! natürlich!) daran zu erinnern, dass milchprodukte bei gewitterflügen sauer werden und gern noch mal zum vorschein kommen.
das alles machte er beim rückflug wieder gut, indem er beim starten einschlief und zum aussteigen geweckt werden mußte. die neidischen blicke anderer eltern sind gold wert. allerding hab ich denen die story vom hinflug unterschlagen.
aktiv
wir sind dann mal weg. endlich mal wieder ein paar tage im kanu. vielleicht kann nächstes jahr das kind schon mit?
back
wir sind zurück. jetzt erstmal ein wenig ruhe und erholung.
statusmeldung
die hälfte der großen deutschlandtour ist geschafft. taufe, heimaturlaub, geburtstag eins und zwei, sowie jungesellinnenabschied haben wir fröhlich hinter uns gebracht. dabei ist der erste geburtstag des sohnes komplett untergegangen. er war glücklich bei den großeltern, während ich heulend im auto nach berlin saß. wer glaubt der erste geburtstag würde nicht so wichtig sein, weil das kind ja eh nichts davon mitbekommt, der täuscht. sicher, dem kind ist es egal. mir gings dann doch schlechter damit als gedacht. wir haben aus stress und zeitmangel nicht mit ihm gefeiert. die eigenen eltern waren an seinem ersten geburtstag kaum da. haben statt dessen 300 km weit entfernt profane sachen gemacht wie unterwäsche kaufen, weil wir mit dem waschen nicht nachkommen. wer sich also fragt warum frauen unvermittelt in der unterwäscheabteilung anfangen zu heulen, jetzt weißt du es!
eine woche mit drei verschiedenen orten liegt noch vor uns. vier, wenn sich der sechste neffe endlich auf den weg nach draußen macht. zu hause wird dann erstmal die kilometerzahl der rundreise errechnet.
glück gehabt
von ca vier wochen, die draußen die fassade neu gemacht wird, sind wir 2,5 wochen nicht da. die große deutschlandtour steht bevor. hier taufe, da geburtstag (einmal 60., einmal 1.), dort hochzeit. anderenorts eventuell geburt des sechsten neffen, den ich mir dann natürlich auch nicht entgehen lassen kann. wir kommen rum.
auf nach hause
morgen früh fliegen das kind und ich in den weihnachtsurlaub. familie eins hat gelassen (wegen der vielen bereits vorhandenen enkelkinder) alles vorbereitet. ist ja eh immmer alles da.
bei familie zwei gehts da schon ein wenig aufgeregter zu. windeln usw. müssen gekauft werden. zum ersten mal werden enkelsohn und enkeltochter gemeinsam weihnachten anwesend sein. die beiden trennen fünf tage und doch welten. e-sohn wird gelassen auf der spieldecke liegen und e-tochter lauthals mit befehlen, spielzeug zu bringen in ihrem krabbeldrang unterstützen. eine klassische win-win-situation würde ich sagen.
und weg
das wochenende verbringe ich in guten händen. der halbe muttitreff hat heute versucht mir einzureden, wie schlimm es doch ist, ohne das kind für drei tage zu verreisen. sogar die gruppenleiterin (von mir sowieso schon ungeliebte frau) meinte, ich solle mir keine sorgen machen, denn ich könnte ja jederzeit zurückkommen.
ich mach mir keine sorgen. das kind hat einen liebenden vater, der sich darauf freut es mal ganz für sich allein zu haben. der sohn wird kein trauma erleiden, statt dessen eine entspannte mutter zurückbekommen.
reisebeginn
bin gespannt, ob wir hier je wegkommen. natürlich wird nicht erklärt warum der flughafen im chaos versinkt. gerade ist die zwanzigste feuerwehr vorbei gefahren. rettungswagen zähle ich schon gar nicht mehr. wir hoffen auf nur verspätung. wenigstens haben wir sitzplätze und das kind schläft.