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ein traum ist schnell ein bett

ich möchte weinen. nur ein kleines bisschen, weil es albern ist aber dennoch.

vor ein paar wochen hatten wir beschlossen, den enkelurlaub meiner eltern zu nutzen und noch mal nach new york zu fliegen. riesige freude. frühling in new york.

finanziell hm, naja, wie wohl bei den meisten ne absolute luxusausgabe, aber hey, es gibt hier ja ein weihnachtsgehalt extra und das würden wir einfach dafür auf den kopf hauen. wann kommt man schon mal ein zweites mal nach new york nicht wahr? leben genießen und so. ihr kennt das.

nun kennt ihr auch das schlafverhalten S2. nicht nur, dass er gern abends bei uns ist, nachts will er das auch. generell kein problem. warum soll er nicht das bekommen, was S1 auch schon beansprucht und wenn man genügend platz hat geht alles. wenn! und da sind wir beim unserem problem.

das elternbett misst romantische 1,40 m. im kleinen baby- oder kinderbett zu schlafen ist ne qual (spreche aus erfahrung) und das sofa ist ein kuscheliger zweisitzer. neulich nacht stehen wir zu viert im flur und beratschlagen über zwei brüllende kinder hinweg wer wo mit wem schläft. 

wir beschlossen als aus lauter verzweiflung (ich) das weihnachtsgehalt sinnvoll (oh, schon dieses wort bringt mich zu heulen) zu investieren und so trug ich es gestern schweren herzens ins möbelhaus. in zukunft bietet diese wohnung ein doppelbett für die eltern, ein stockbett für die söhne und eine 140 cm große tobe-, kuschel- und notschlafplatzecke im kinderzimmer. 

ich fühle mich furchtbar als so ein ordentliches elternteil. paktisch denkend statt horizonterweiternd. betten werden eben doch sehr hoch bewertet aber immerhin bleibt uns das kuschelige zweiersofa (aus geldmangel) auf dem wir von new york träumen.